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Willkommen auf der Homepage des ASKÖ Henndorf Orienteering!
News 2011
   
Robert Merl

Tobias Breitschaedel

Seit 2006 durchgehend an der Weltspitze – die internationale Erfolgsserie der Salzburger Orientierungssportler hält auch 2011 an!

Seit 2006 jedes Jahr zumindest eine Medaille bei einem internationalen Bewerb, auf diese stolze Erfolgsserie kann der ASKÖ Henndorf Orienteering in den letzten 6 Jahren zurückblicken. Was 1997 mit dem Weltmeistertitel von Lucie Rothauer begann und 1999 mit einem Vize-Weltmeistertitel wiederholt wurde, fand nach einer darauf folgenden kleinen Edelmetall-Pause an der Weltspitze eine fulminante Fortsetzung. Denn auch im Jahr 2011 feierten die Henndorfer Orientierungsläufer und –Mountainbiker sowohl national, als auch international schöne Erfolge.

Auf dem Mountainbike glänzte Tobias Breitschädel nach seinem Europameistertitel 2008 und Vize-Europameistertitel 2009 mit der bisher erfolgreichste Saison seiner Karriere weiter an der Weltspitze. Das erste Mal Edelmetall bei einer Elite-WM für einen Österreichischen Herren, erfahren über die Mitteldistanz in Italien, glänzte dabei genauso schön wie einen Monat später das erste EM-Bronze für eine Österreichische Herrenstaffel gemeinsam mit Andreas Rief und Bernhard Schachinger im russischen St. Petersburg. Mit einem Gewaltritt auf den letzten Metern überquerte er als Schlussfahrer nur eine halbe Radlänge vor dem Schweizer Beat Schaffner die Ziellinie.

Währenddessen pulverisierte beim Orientierungslauf im Junioren- und Elitebereich Robert Merl, bereits Vize-Jugendeuropameister 2007 und Jugend-Europameister 2009 erneut alle bisherigen österreichischen Bestleistungen. Der Henndorfer, der schon seit ein paar Jahren meistens damit beschäftigt ist, seine eigenen Bestleitungen zu toppen, hat heuer mit dem Junioren-Weltmeistertitel über die Mitteldistanz nur 3 Tage nach seinem Vize-Weltmeistertitel über die Langdistanz erneut eine österreichische Rekordmarke gesetzt. Nach dem Sprintbewerb am ersten WM-Tag, bei dem der junge Salzburger nur um 1,3 Sekunden an Bronze vorbeigelaufen war, bewies er in den anderen Disziplinen sowohl Orientierungs-, Lauf-, als auch Nervenstärke. Denn auch bei der abschließenden Staffel bewältigte er seine Teilstrecke am schnellsten.

Höchst erfolgreich war dann auch das Abschneiden von Robert Merl bei der Elite WM in Frankreich. Mit seinem 7. Platz im Sprintbewerb lief er nur 4 Sekunden an einem Diplomplatz vorbei und erzielte dabei als Junior das beste jemals von einem österreichischen Herren erbrachte Ergebnis bei einer WM!

Überwältigt war da natürlich auch Christian Breitschädel, Obmann von Robert Merls Verein ASKÖ Henndorf Orienteering: „Nach Lucie Rothauer (Böhm), als Elite-Vizeweltmeisterin haben wir mit Robert Merl nun bei den Herren sogar einen Junioren-Weltmeister. Rechnet man noch die drei Europameistertitel von Tobias Breitschädel im Mountainbike-Orienteering und von Christian Wartbichler und Robert Merl bei der Jugend dazu, ist das für einen österreichischen Verein ein ganz schöne Erfolgsgeschichte!“

Und nicht zuletzt, nach wie vor verlässlich wie eh und je: Henndorfs Ex-Weltmeisterin von 1997 und 1999, Lucie Rothauer, die auch heuer wieder einen Staatsmeistertitel (Staffel) gemeinsam mit Andrea Strasser und Christine Gathercole in ihre Heimat holte. Damit haben die Henndorfer bereits eine Welt- und Vizeweltmeisterin, einen Junioren-Welt und Vizeweltmeister, einen Europa- und Vizeeuropameister, sowie zwei Jugend-Europameister und einen Jugend-EM Bronzemedaillengewinner als aktive Sportler in ihren Reihen. Das Jahr 2012 kann kommen!

Henndorfs bisher international erfolgreichste O-Sportler:

Robert Merl, Orienteering Vize-Jugendeuropameister 2007, Jugend-Europameister 2009, Junioren-Europacaupsieger 2010, Junioren-Weltmeister und -Vizeweltmeister 2011
Tobias Breitschädel, MTB-Orienteering Europameister 2008, Vize-Europameister 2009, WM-Bronze und EM-Bronze 2011
Christian Wartbichler, Orienteering Jugend-Europameister 2006, Junioren-Europacaupsieger 2006
Lukas Scharnagl, Orienteering Jugend-EM Bronze 2010
Lucie Rothauer, Orienteering Weltmeisterin 1997, Vize-Weltmeisterin 1999

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SOLV Pressereferat
Florian Elstner

8.-9.10.2011, Wr. Neustadt MTB-O-Staatsmeisterschaft im Sprint
Tobias Breitschaedel ist Staatsmeister im Sprint

Mountainbiker Breitschädel krönt Traumsaison mit Staatsmeistertitel und Cup-Sieg

Sollenau, Wiener Neustadt, NÖ – Mit zwei unwiderstehlichen Rennen am vergangenen Wochenende nördlich von Wiener Neustadt krönte der in Wien lebende Henndorfer Tobias Breitschädel die bislang erfolgreichste Saison seiner Karriere. Für Breitschädel konnte die Ausgangslage jedoch kaum schwieriger sein: Wie schon 2010 ging er mit einem empfindlichen Punkterückstand, diesmal auf den Kärntner Kevin Haselsberger, in das Finale des Austria Cup bei der Herren Elite. „Meine einzige Chance war, beide Rennen mit großem Vorsprung zu gewinnen um meinen direkten Konkurrenten zwei Streichresultate zu bescheren“ so die simple Taktik des Henndorfers (Anm.: Ranglistenpunkte werden im MTB-Orienteering nach Zeitrückstand abgestuft).

Im anspruchsvollen steppenähnlichen Gelände mit halboffenem Wald des flachen Truppenübungsplatzes war zudem das Querfeldeinfahren erlaubt – ein enormer Vorteil für den Henndorfer KTM-Piloten, zählt er doch orientierungstechnisch zu den Besten der Welt. Seine Leistung am ersten Tag bei der Sprint-Staatsmeisterschaft am Samstag hat ihn dann jedoch selbst überrascht. Breitschädel: „Mein Rennen war einfach perfekt, sowohl physisch als auch routentechnisch. Die Orientierung vor allem beim Querfahren war fehlerlos und ich war keine Sekunde zu viel im Wald“ resümierte der nun 13-fache Staatsmeister euphorisch.

Keiner der Konkurrenten kam nahe genug an die überlegene Bestzeit von 22:53 heran, die erste Hürde war also genommen. Am Sonntag finalisierte die Elite dann mit einer verkürzten Langdistanz im gleichen Gebiet. Ein weiteres Mal musste der Henndorfer alles riskieren um seinen Gegnern eine Topzeit vorzulegen und der Vorzeigeathlet des ASKÖ Henndorf bewies erneut, dass er auch unter großem Druck seine beste Leistung abrufen kann. Beim ersten von drei Kartenwechsel lag der bis dahin im Cup führende Haselsberger noch an der Spitze, doch dann legte Breitschädel einen Gang zu. Vor allem bei technisch schwierigen Posten zeigte Breitschädel keine Nerven und gewann dort die entscheidenden Sekunden im Kampf um den Tages- und somit auch den Cup-Gesamtsieg.

„Normalerweise liegen mir hügelig bis steile, also eher unrhythmische Geländeformen mehr. Hier musste man ständig voll am Anschlag fahren, darf in keiner Passage Schwächen zeigen“ erläutert der ausgepumpte Henndorfer im Ziel. Nach bangen Minuten war es dann fix: Haselsbergers Zeit sollte nicht reichen! Breitschädel feierte mit 496,73 (von 500 möglichen) und einem hauchdünnen Vorsprung von lediglich 0,67 Punkten auf den Kärntner seinen insgesamt vierten Cup-Gesamtsieg in der Elite. Mit den beiden Bronzemedaillen bei WM und EM, zwei Staatsmeistertitel und dem Cup-Gesamtsieg ist Breitschädel weiterhin das österreichische Aushängeschild dieser aufstrebenden Sportart.

8.-9.10.2011, Regensburg ARGE ALP-OL: Salzburg vor Tirol und Vorarlberg
Arge Alp in Regensburg 2011


Auch beim diesjährigen Vergleichswettkampf der ARGE ALP-Länder in Bayern machen die Schweizer die Musik. Das Team St.Gallen gewinnt deutlich vor Tessin und der Delegation aus der Provinz Trentino. Im "internen" Ranking hat Salzburg die Nase vorn.

ARGE ALP steht für "Arbeitsgemeinschaft Alpenländer" und hat in Bezug auf den Orientierungslauf eine mindestens 20-jährige Tradition. Seit 1992 treffen sich die Delegationen aus Baden-Württemberg, Bayern, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, Südtirol, Trentino, Lombardei, Tessin, Graubünden und St.Gallen am zweiten Oktoberwochenende in einer der Regionen und messen sich in einem Staffel-OL und einem Einzel-OL. Baden-Württemberg ist vor kurzem aus der ARGE ausgetreten. Im Sportprogramm sind sie unverändert als Gäste beteiligt. Neuerdings besucht auch der Kanton Thurgau den OL-Bewerb als Gast.

Schweizer geben den Ton an
Gastgeber Bayern lud in die Gegend von Regensburg und präsentierte zwei exzellente Wettkämpfe. Das Gelände vom Staffel-OL war schon fast traumhaft schön zu belaufen. Die teils haushohen Sandsteinformationen im Gebiet des Einzellaufes waren faszinierend. Bahnleger Wolfgang "Goggi" Pötsch fand geradezu idyllische Plätzchen als Postenstandorte. Die Schweizer, allen voran die Läufer aus St.Gallen und dem Tessin, nahmen dieses Naturspektakel selbstverständlich wahr, hatten aber dennoch nur eines im Sinn: so rasch als möglich wieder aus dem "Steinsalat" raus und hinunter ins Ziel. Die beiden Teams hatten nach dem Staffel-OL noch punktgleich und mit deutlichem Vorsprung in Führung gelegen. Am Sonntag legten die St.Galler noch einen Zacken zu und konnten auch die Südschweizer noch klar distanzieren.

Internationales Verfolgerfeld
Als Dritte liessen sich die Trentiner feiern. Sie konnten die Einheimischen aus Bayern im Einzel-OL noch überholen. Diese 4 Teams waren in allen Kategorien (Staffel 12, Einzel 24) vertreten und wahrten sich damit die Chance auf Punkte für die Länderwertung. Schon Graubünden auf Rang 5 musste diesbezüglich minimale Abstriche in Kauf nehmen. Die nachfolgend rangierten Teams aus Baden-Württemberg und Thurgau (beide als Gäste) sowie Südtirol, Salzburg, Tirol, Lombardei und Vorarlberg erst recht. Doch selbst Einzelerfolge waren für diese Länder dünn gesät. Ausserhalb der Top 5 konnten nur zwei Läuferinnen – Martina Seiterle (Thurgau, DE) und Lucie Rothauer (Salzburg, D35) – einen Kategoriensieg landen.

Bedeutender Anlass
Der Vertreter der bayrischen Regierung unterstrich bei der Eröffnungsrede die Bedeutung der Sportveranstaltungen im Rahmen der ARGE ALP-Bewegung. Der Freistaat Bayern werde sein Engagement sogar noch erhöhen. Auch für die OL-Läufer gehört der Anlass zu den Höhepunkten im Jahreskalender. Gründe sind: neue Regionen, neue Geländetypen, neue Herausforderungen, neue Kontakte. ARGE ALP 2007 in Vorarlberg bildete den Ausgangspunkt für das spätere gemeinsame, erfolgreiche OL-Weekend Österreich-Schweiz in Feldkirch (2009). ARGE ALP ist auch der Geburtshelfer für das nächste grenzüberschreitende OL-Projekt. Dannzumal wird auch Deutschland mit von der Partie sein.

Text: Mario Ammann

04.09.2011, Roiten MTB-O-Staatsmeisterschaft, Roiten im Waldviertel
Tobias Breitschädel ist Staatsmeister 2011

Neuer Sponsor und Staatsmeistertitel für Breitschädel

„Das war ein ziemlich hartes Stück Arbeit“, so die erste Reaktion des erschöpften Siegers im Ziel der vergangenen Sonntag in Roiten/Waldviertel ausgetragenen Staatsmeisterschaft über die Langdistanz im Mountainbike Orienteering. Die „Lange“ gilt in der Szene als Königsdisziplin – Tobias Breitschädel, der bereits bei der WM in Italien Suunto als neuen Sponsor präsentieren durfte, unterstrich mit seinem vierten Titel in Folge seine nationale Vormachtstellung über dieser Distanz. „Die jungen Nationalteamfahrer schlagen alle von der ersten Sekunde ein extrem hohes Tempo an, riskieren dabei aber viele Orientierungsfehler. Da muss ich natürlich dagegenhalten können. Mein Rennen war orientierungstechnisch nahezu perfekt. Zusätzlich hatte ich sehr schnelle Beine – keine gute Kombination für meine Konkurrenten“ merkt der nun insgesamt 12-fache Staatsmeister mit einem Schmunzeln an.

Die Topographie der Strecke mit vielen steilen Rampen sowie der hohe Schwierigkeitsgrad der Routenwahlen waren dem KTM-Piloten wie auf den Leib geschneidert. Bereits beim zweiten Posten übernahm der WM-Bronzemedaillengewinner die Führung, gab diese nur bei Posten fünf kurz ab. Danach zündete der Henndorfer den Turbo und setzte sich Sekunde um Sekunde vom restlichen Feld ab. „In den ganz schwierig zu fahrenden Streckenteilen nahm ich bewusst Geschwindigkeit heraus um mich besser orientieren zu können. Das verwurzelte Wegenetz ist teilweise so dicht dass ein Lesen der Karte während dem Fahren nahezu unmöglich ist." Breitschädel schwört gerade bei solchen Verhältnissen auf den Einsatz eines vollgefederten Mountainbikes.

Die 29-Zoll-Welle ist bislang noch nicht auf das MTB-Orienteering übergeschwappt, was vor allem mit der Trägheit und dem Gewicht des vergrößerten Laufrades zu tun hat. „Wir fahren so viele enge Kurven, bremsen und beschleunigen pausenlos, da bedeutet ein kleinerer Radumfang weniger Schwungmasse und somit einfach weniger Energieverbrauch“ meint der Henndorfer. Das macht sich bei einer Siegerzeit von 1:43 h bereits deutlich bemerkbar. Energie die der Athlet vom ASKÖ Henndorf noch brauchen wird, denn Ende September steht mit der Europameisterschaft im russischen St. Petersburg die nächste Möglichkeit auf Edelmetall an.

25.08.2011, Italien Mountainbike-Orienteering WM, Pozzolo di Villaga, Vicenza, Italien
Tobias Breitschaedel holt Bronze WM in Italien

Foto: Walter Haselsberger
Homepage: Results & Co

Breitschädel holt historische WM-Medaille in Hitzeschlacht

Bei Temperaturen um 38 Grad Celsius krönte der Henndorfer Mountainbike-Orientierer Tobias Breitschädel seine bisherige Karriere mit WM-Bronze über die Mitteldistanz. Eine historische Medaille, war doch die bisher österreichische MTBO-WM-Einzelplatzierung ein zehnter Platz im Sprint 2010, ebenfalls durch den Henndorfer.

Die orientierungstechnisch extrem schwierige Strecke, 20 km Idealroute mit 450 Höhenmetern, war gespickt mit Singletrails, verblockten Abfahrten und steilen Rampen die den Fahrern in der extremen Hitze alles abverlangte. Ein Lesen der Karte und das Treffen von Routenwahlen während dem Fahren war aufgrund des ruppigen Geländes nahezu unmöglich.

Ich hatte die schwierige Karte von der ersten Sekunde im Griff“ so der überglückliche KTM-Pilot in einer ersten Reaktion. „Meine Taktik war, nicht ganz am Anschlag zu fahren sondern voll auf meine Orientierungsfähigkeiten zu setzen und in den schwierigen Passagen fehlerfrei zu bleiben.

Breitschädel, der am Dienstag mit einem 14. Platz auf der Langdistanz in die WM gestartet war zog diese Taktik in seiner Paradedisziplin bis zum Schluss durch. Die entscheidenden Sekunden auf seine direkten Konkurrenten um Bronze gewann der Sprint-Europameister von 2008 mit der schnellsten Teilzeit auf der letzten Rennrunde. Mit einem letzten Aufbäumen distanzierte der Henndorfer die beiden Russen Foliforov (+8 Sek) und Glukhov (+12 Sek) sowie den Tschechen Hradil (+10 Sek) auf den letzten Metern und feierte die erste MTBO-WM-Medaille für einen österreichischen Elite-Herren überhaupt.

Gold sicherte sich Titelverteidiger Saarela aus Finnland, Ruslan Gritsan (RUS) holte Silber. Bei den Damen feierte die bislang sechsfache Weltmeisterin Michaela Gigon aus Wien einen hauchdünnen Sieg vor der Polin Anna Kaminska und der Dänin Kornvig.

13.-20. August 2011 WOC Frankreich 2011
Robert Merl beim Sprint-Zieleinlauf bei der WM in Frankreich

Text/Foto: Florian Elstner
Homepage: http://woc2011.fr/

Robert Merl liefert bestes Sprint-Ergebnis aller Zeiten!

Chambéry (Frankreich).- Dienstag, den 16.8.2011, lieferte der frischgebackene österreichische Junioren-Weltmeister Robert Merl während der Medaillen-Entscheidung über die Sprintdistanz bei der Elite-WM sein nächstes Meisterstück ab. Bei seinem ersten Antreten bei einer Elite-WM erzielte er mit nur 4 Sekunden Rückstand auf einen Diplomplatz als 7. das beste jemals von einem Österreicher erreichte Ergebnis.

„Ich habe mich gut gefühlt während des Laufs, aber nicht damit gerechnet so weit vorne zu landen“, meinte der strahlende junge Henndorfer gleich nach dem Wettkampf.

Auch mannschaftlich zeigte das rot-weiß-rote Team bisher eine sehr starke Leistung in Frankreich. Julia Bauer, noch ein Jahr jünger als Junior Robert Merl lieferte mit einem 31. Platz im Sprint-Finale eine neuerliche starke Talentprobe, Ursula Kadan mit dem 33. Platz ein weiteres solides Ergebnis. Insgesamt gab es 8 Qualifikationen für A-Finale, doppelt so viele wie bei der letzten WM.

Bem Mitteldistanz-Finale im Rahmen der WM gab es aus österreichischer Sicht keine Überraschungen. In dem technisch erneut sehr herausfordernden Gebiet schlugen sich die beiden österreichischen Vertreter Gernot Kerschbaumer (17.) und Robert Merl (25.) gut, wenn auch nicht so herausragend, wie von beiden gewünscht. Bei den Damen hatte es leider keine Österreicherin ins Finale geschafft.

Die große Hitze machte allen zusätzlich zu schaffen. Während Österreichs Militärweltmeister nach unsauberem Start ein sehr ambitioniertes Finish zeigte, das in letztendlich wieder in die Top 20 brachte, war Junioren-Weltmeister Robert Merl von Anfang an nicht sehr zufrieden "Ich habe heute nicht in den Lauf gefunden, das war nicht mein Tag". Erstaunlich aus österreichischer Sicht ist dabei eigentlich nur, dass vor ein paar Jahren ein 25. Platz für einen Junior bei seiner ersten WM noch eher für allgemeine Zufriedenheit gesorgt hätte. Gut, dass das nicht mehr so ist, obwohl die Ergebnisse des Teams objektiv betrachtet besser werden.

Bei der letzten Entscheidung der WM, der Staffel, gab es vom Ergebnis her gesehen den gewünschten Top 15 Platz, nämlich den 14. für die österreichischen Herren. Bei den Damen wurde mit einem 21. Platz leider nichts aus dem angestrebten Ziel.

  JWOC Polen 2011, Robert Merl ist Junioren-Weltmeister 2011 - GRATULATION!!

Robert Merl im Zieleinlauf

Robert ist Weltmeister

Wejherowo (POL), Henndorf.- Bei der von 2.-9.Juli 2011 in Rumia and Wejherowo (Polen) stattfindenden Junioren-Weltmeisterschaft der Orientierungsläufer ist Österreichs derzeit talentiertester Junior weiterhin nicht zu stoppen! Robert Merl, der seit ein paar Jahren meistens damit beschäftigt ist, seine eigenen Bestleitungen zu toppen, hat heute mit dem Weltmeistertitel über die Mitteldistanz nach nur 3 Tagen erneut eine österreichische Rekordmarke gesetzt.

Dabei war der heutige Bewerb an Spannung kaum zu überbieten. Merl, der als frischgebackener Vize-Weltmeister nach einer durchwachsenen Leistung beim Qualilauf mit einer relativ frühen Startnummer ins Rennen ging, setzte mit 25:43 Minuten eine Bestzeit, an der reihenweise die anderen Favoriten zerbrachen. Bis der Russe Dmitry Nakonechnyy ins Rennen ging. Mit einem dramatischen Zieleinlauf platzierte er sich mit exakt der selben Laufzeit ebenfalls an die erste Stelle. Zwei Sieger bei einem Orientierungslauf - das hat schon Seltenheitswert. Aber an diesem Tag sollte es noch besser kommen. Der Finne Topias Tiainen schaffte das Kunststück, ebenfalls mit exakt 25:43 Minuten dem Orientierungslauf ein bisher noch nie da gewesenes Ergebnis zu bescheren: 3 Weltmeister in einem Rennen, 3x Gold! Wen man bedenkt, wie viele unterschiedliche Möglichkeiten alleine durch die selbstständige Routenwahl sich während eines Orientierungslaufs ergeben, dann erscheint dieser Rennausgang nahezu unmöglich.

Überwältigt war auch Christian Breitschädel, Obmann von Robert Merls Stammverein ASKÖ Henndorf Orienteering: "Nach Lucie Rothauer (Böhm), als Elite-Weltmeisterin haben wir mit Robert Merl nun auch bei den Herren einen Junioren-Weltmeister. Rechnet man noch die drei Europameistertitel im Mountainbike-Orienteering durch Tobias Breitschädel und die beiden Jugend-Europameistertitel von Christian Wartbichler und Robert Merl dazu, ist das für einen österreichischen Verein ein ganz schöne Erfolgsgeschichte!"

Die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte beginnt ja vielleicht bereits morgen, am 8.7.2011, bei der Staffel – dem letzten Bewerb der diesjährigen Junioren-WM im Orientierungslauf.

2.-9. Juli 2011 JWOC Polen 2011, Robert Merl ist Junioren-Vizeweltmeister 2011 - GRATULATION!!

Robert Merl ist Junioren Vize-Weltmeister 2011

Wejherowo (POL), Henndorf.- Bei der von 2.-9.Juli 2011 in Rumia and Wejherowo (Polen) stattfindenden Junioren-Weltmeisterschaft der Orientierungsläufer krönte heute Montag, den 4. Juli, Henndorfs Jugend-Europmeister des Jahres 2009 seine bisherige Karriere mit dem Vize-Weltmeistertitel auf der Langdistanz!

Nach dem Sprintbewerb am Sonntag, den 3. Juli, bei dem der junge Salzburger nur um 1,3 Sekunden an Bronze vorbeigelaufen war, bewies er bei der Königsdisziplin des Orientierungslaufs sowohl Orientierungs-, Lauf- als auch Nervenstärke. Mit einer Gesamtzeit von 70:29 Minuten sicherte er sich mit 12 Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Lucas Basset, der sich beim Sprint bereits Gold geholt hatte, hinter dem starken Norweger Yngve Skogstad Silber und erzielte damit auch das beste jemals von einem Österreicher erreichte Ergebnis bei einer Junioren-Weltmeisterschaft.

Ebenfalls sehr stark zeigte sich bei den Damen die junge Burgenländerin Julia Bauer. Nach dem schon sehr guten 18. Platz beim Sprint lief sie bei der Langdistanz auf den hervorragenden 10. Platz!

Nach einem Pausetag geht es nun noch mit der Mitteldistanz-Qualifikation, dem Mitteldistanz-Finale und der Staffel weiter bis zum kommenden Samstag, den 9. Juli. Beide Österreicher sind auch bereits für das Österreichische Team bei der Elite-WM qualifiziert, die heuer ab 14. August in Frankreich stattfinden wird.

> Zieleinlauf von Robert Merl: Video
> JWOC Homepage

11.-13.2011 Chicken Challenge 2011

Einladung und Ausschreibung
Chicken Challenge 2011

11. Juni, Österr. Staatsmeisterschaft und Österr. Meisterschaft Nachwuchs und Senioren, Mitteldistanz, 3. Austriacup und 1. Etappe CC
12. Juni, 4. Austriacup (Langdistanz) und 2. Etappe CC
13. Juni, 3. Etappe CC mit Jagdstart

Veranstalter: Österreichischer Fachverband für Orientierungslauf
Durchführung: ASKÖ Henndorf Orienteering
Wettkampfleiter: Christian Breitschädel
Bahnleger: Martin Lejsek – Krenwald, Wolfgang Pötsch – Tannberg
Techn. Delegierter: Franz Nagele
Treffpunkt: Samstag, 11. und Sonntag, 12. Juni - Schneegattern Sportplatz


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Montag, 13. Juni - Köstendorf Hauptschule


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Wettkampfzentrum:
Beim jeweiligen Treffpunkt
Erster Start: 11. Juni - 14:00 Uhr; 12. und 13. Juni - 10:00 Uhr
Karten: 11. und 12. Juni - Krenwald, 1:10.000, AE 5m, IOF-Norm, Stand Juni 2011
13. Juni - Tannberg, 1:10.000, AE 5m, IOF-Norm, Stand Juni 2011
Siegerehrung: 11.6. - 18 Uhr; 12.6. – 14 Uhr, 13.6. - 14 Uhr
Preise: Medaillen und Sachpreise
Internet: Informationen auch unter www.oefol.at

Die Streckenlängen werden ab Samstag, 28. Mai 2011 im Internet veröffentlicht. Ab Donnerstag, 9. Juni 2011 abends ist die Startliste online abrufbar
Unterkunft: Diverse Tourismusverbände z.B.: w.redl@salzburger-seenland.at

Staatsmeisterschaft:
D/H 21E
Österr. Meisterschaft bzw. Austriacup:
D/H-12, D/H-14, D/H-16E, D/H-18E, D/H-20E,
D/H 35-, D/H 40-, D/H 45-, D/H 50-, D/H 55-, D/H 60-, D/H 65- H70-
Austriacup:
D/H 15-18, D/H 21K, D/H 21L, D/H 19-Hobby, D/H 45-Hobby
Rahmenbewerbe OL:
D/H -10, Offen-Kurz, Offen-Lang, Neulinge, Kinderfähnchenstrecke
Rahmenbewerb Fun:
Knock-Out Sprint Punching Competition powered by…
Startberechtigt:
Austria Cup Wertung - nur ÖFOL-Mitglieder
In den Rahmenbewerben - Alle

Nenngeld/Etappe:

D/H-14, € 5.-
D/H 15-18, € 6.-
Alle übrigen Kategorien, € 12.-
Kinderfähnchenlauf, (kein Nenngeld)
Nenngeld für 3-Tage CC
Bei Nennung bis 30. April 2011:
D/H -18 und Rahmenbewerbe, € 12,-
Alle übrigen Kategorien, € 30,-
Nenngeldermäßigung:
Für ÖFOL Mitglieder ab dem 16. Läufer 10%, ab dem 26. Läufer 15% und ab dem 41. Läufer 20%.
Nennungen: bis spätestens Mittwoch, 1. Juni 2011: unter www.oefol.at/anne (nur für österr. Läufer/) oder per E-Mail an Leo Müller bis Montag 30.Mai 2011. Schriftlich an Leo Müller, Hausstattstraße 33, A-5302 Henndorf/W
Für ausländische Läufer neben E-Mail oder schriftlich auch über den
Spätnennungen:
Garantierte Startmöglichkeit bis 5 Tage vor der Veranstaltung gegen
1,5-faches Nenngeld! (keine ÖFOL Ermäßigung)
Nachnennungen:
Beschränkte Startmöglichkeit bis unmittelbar vor dem Wettkampf gegen doppeltes Nenngeld (ausgenommen österreichische Meisterschaften). Ummelden gilt als Nachnennen (keine ÖFOL Ermäßigung). Rahmenbewerbe können bis unmittelbar vor dem Start genannt werden.

Bankverbindung:

Volksbank Henndorf, BLZ 45010, Kontonummer 72111990
IBAN AT79 4501 0000 7211 1990
BIC VBOEATWWSAL
Im Kundendatenfeld bitte den Vereinsnamen angeben.

Allgemeines:
Sportident wird als elektronisches Punching-System eingesetzt.
Besitzer von SI-Cards bitte bei Anmeldung Nummer der SI-Card angeben!
Für all jene, die keine SI-Card besitzen, besteht die Möglichkeit bei der Unterlagenausgabe eine zum Preis von € 25.- zu erwerben oder zum Preis von € 2.- zu mieten.
Die Veranstaltung wird nach den gültigen Regeln der Wettlaufordnung des ÖFOL durchgeführt.

Der durchführende Verein übernimmt keinerlei Haftung für auftretende Schäden jedweder Art, auch nicht gegenüber dritten Personen. Jede(r) Läufer(in) startet auf eigene Gefahr.
Im Laufgebiet besteht bis zum Wettkampf Trainingsverbot.
Die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung und des Forstgesetzes sind einzuhalten.
Bei einer Absage der Veranstaltung übernimmt weder der ÖFOL noch der durchführende Verein eine Haftung für entstandene Kosten.
Die Teilnehmer am Wettkampf erklären sich mit der Veröffentlichung von Fotos, die bei diesem Wettkampf gemacht werden, einverstanden.

Für den durchführenden Verein
Der Wettkampfleiter

Christian Breitschädel